
Irgendwo im Netz las ich über den Strauß eine wunderbare Beschreibung, die ich gerne für den Einstieg dieses Artikels nutzen möchte: „Würde der Strauß Milch geben, hätte er längst als geflügelte Variante der legendären “eierlegenden Wollmilchsau“ Geschichte gemacht“. Der Zitatgeber bringt es auf den Punkt, denn als Nutztier ist der Strauß einmalig, lässt sich doch beinahe das gesamte Tier – man verzeih die grobe Wortwahl – umfassend verwerten. Die flauschigen Federn sind zum Beispiel fester Bestandteil des brasilianischen Karnevals, das Fleisch besitzt einen geringen Cholesterin- und Fettanteil und ist daher bestens für eine gesunde Ernährung geeignet, das aus der Haut gewonnene Leder ist äußerst dekorativ und selbst die Eier werden verspeist oder als Dekoelemente gehandelt. Zumindest Straußenfleisch ist in Deutschland recht populär, ansonsten haben wohl erst die Wenigstens mit dem größten Vogel der Welt Kontakt gemacht – gleichwohl gibt es auch in unseren Breiten viele kleine Straußenfarmen. Wer selbst gerade am grübeln ist, ob sich eine Zucht dieses skurril anmutenden Vogels lohnt, dem sei der Link zum Berufsverband der Deutschen Straußenzucht empfohlen.
