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Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh


Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh


Never criticize a man until you have walked a mile in his moccasins”, lautet der bekannte Ausspruch eines nordamerikanischen Ureinwohners. Tatsächlich zählen Mokassins zu den ältesten Schuhmodellen der Welt und sind noch heute en vogue. Kombiniert mit einem leichten Sommeroutfit sind die flachen, absatzlosen Lederschuhe eine stilsichere Wahl für einen lauen Sommertag und ebenso geeignet für ein entspanntes Barbecue mit Kollegen.

Vom Indianerschuh zum Modeaccessoire

Klassische Mokassins verzichten nicht nur auf ein zusätzliches Innenfutter, sondern kommen typischerweise auch ohne eine zusätzliche Laufsohle aus. Sprich: Innen- und Außensohle sind bei diesem speziellen Herrenschuh identisch. Diese Charakterisierung des Mokassins ist – wenn auch oft bemüht – nur eingeschränkt zutreffend. Schon der Urvater des heutigen Herrenschuhmodells wies bei einigen nordamerikanischen Bergstämmen eine zusätzlich befestigte Hartledersohle auf, um die Füße besser vor dem spitzkantigen Boden zu schützen. Auch heute noch ist der traditionell aus Wildleder gefertigte Schlupfschuh ohne eine separate Sohle eher als bequemer Hausschuh geeignet – straßentauglich wird der Mokassin erst durch eine zusätzliche Laufsohle.


Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh

Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh

Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh


Oftmals als „Indianerschuh“ betitelt, sind die allerersten Mokassins streng genommen eine asiatische Errungenschaft und blicken auf eine über 30.000 Jahre alte Geschichte zurück. Ungefähr zu dieser Zeit wagten sich Einwanderer aus Asien über das zugefrorene Beringmeer nach Nordamerika. Nicht nur Aussehen, Sprache und Bräuche der Neuankömmlinge erregten alsbald die Aufmerksamkeit der nordamerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Fußbekleidung – der Urvater des heutigen Mokassins. Den klimatischen Bedingungen der neuen Welt geschuldet, entwickelten sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Varianten des Lederschuhs.

So bevorzugten Mitglieder der Athapasken – ein indigenes Volk im Norden Amerikas und Alaskas – für ihre Schneeschuhjagd beispielsweise Mokassins mit einem U-förmigen Vorderblatt samt Schaftrohr. Die in den grünen Waldgebieten lebenden Irokesen und Sioux – wie auch ihr berühmter Häuptling Sitting Bull – trugen dagegen einteilige Mokassins, deren Mittelnaht über dem Fußrücken verlief. Ungefähr aus dieser Zeit entstammt auch das anfangs erwähnte Schuhzitat – ein Indiz dafür, welchen Stellenwert der bequeme Schlupfschuh bereits in der indianischen Gemeinschaft erreicht hatte. Heute größtenteils in Männerhand war die Anfertigung von Mokassins ursprünglich reine Frauensache und wurde in aufwendiger Handarbeit vor allem aus Büffel-, Elch- oder Hirschleder hergestellt. 

Besonders ziervolle Mokassin-Modelle waren gern gesehene Gastgeschenke und besiegelten frisch geknüpfte Bande zwischen unterschiedlichen Stämmen. Im 17. Jahrhundert fand das luftig leichte Schuhwerk schließlich auch seinen Weg über den großen Teich und erreichte – ausgehend von der britischen Halbinsel – auch wenig später das europäische Festland.


Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh

Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh

Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh

Mokassins – mit oder ohne Strümpfe ein echter Blickfang

Damals wie heute wird der Schaft des Mokassins traditionell unter dem Fuß herum nach oben geführt, sodass Schuhoberteil und Innensohle aus demselben Stück Leder bestehen. Danach wird ein zweites, kleineres Lederstück als Mokassin-Vorderblatteinsatz vernäht und zwar mittels einer sogenannten gekräuselten Einstechnaht. Diese spezielle offenkantige Naht stabilisiert den Schuh und dient gleichzeitig als Ziernaht. Übrigens: Oftmals wird der Mokassin Opfer einer groben Verwechslung und mit dem Penny Loafer gleichgesetzt. Mag auch der Schaftschnitt des Loafers an den indianischen Originalschuh erinnern, ist das wichtigste Unterscheidungskriterium der fehlende Absatz. Der Mokassin kommt ganz ohne einen solchen aus.

Schuhliebhaber schätzen am Mokassin vor allem seine Flexibilität, Leichtigkeit und den hohen Tragekomfort. Zugegeben: Das weiche Wildleder und die dünne Laufsohle eignen sich nicht unbedingt für lange Wege, aber umso mehr für eine Zug- oder Autofahrt. Allgemein macht der bequeme Schlupfschuh im Freizeitbereich eine gute Figur und sollte am besten mit Jeans oder dünnen Flanellstoffen kombiniert werden. Doch damit der Vorzüge noch nicht genug: Abgesehen vom Penny Loafer und dem klassischen Bootschuh ist der Mokassin das einzige Herrenhalbschuhmodell der Welt, das ausdrücklich auf Strümpfe verzichten kann. 


Der Mokassin: Federleichter Sommer- und Freizeitschuh

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Wer allerdings hygienische Bedrängnisse fürchtet, greift indes auch beim Mokassin zu Füßlingen. Die lediglich bis zum Knöchel reichenden Mini-Socken bleiben im Schuh verborgen und absorbieren vorhandene Humidität im Schuh. Für allzu förmliche Anlässe empfiehlt sich eher ein klassischer Schnürschuh wie der Oxford oder Derby – in der Grundausstattung eines modebewussten Gentlemans ist ein Mokassin schlichtweg unentbehrlich und daher auch ein fester Bestandteil in unserer Herrenschuh-Kollektion.

Sommerliche Mokassins bei SHOEPASSION.com

Für die Mokassins unserer »Italian Line« vertrauen wir auf die traditionsreiche Handwerkskunst der Toskana. Charakteristisch für die Modelle dieser Linie sind geschmackvolle Designs, die auf einer leichten, durchgenähten Schuhkonstruktion basieren und zu 100 Prozent in Italien gefertigt werden. Kreiert aus feinsten europäischen Ledern, verwandeln dort Meister ihres Fachs in einem aufwendigen Fertigungsprozess die beliebten Schlupfschuhe in begehrenswerte Schuhträume. Abgerundet wird die außergewöhnliche Qualität unserer Mokassins für Herren sowie federleichte Damen-Mokassins durch eine separate Deckbrandsohle aus feinstem Kalbsleder sowie in der Laufsohle integrierte Gumminoppen – ideal zum Autofahren.

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