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Linktipps des Monats Februar

Linktipps des Monats August 2012


Schuhe, die vor Minen warnen, Treter von gigantischem Ausmaß, selbstschließende Schuhbände r sowie weibliche und männliche Schuhleidenschaften. Vieles hat sich in der Welt der Schuhe seit unserem letzten Beitrag getan. Wir fassen die Neuigkeiten in unseren monatlichen Linktipps zusammen.


Informationen des Monats


Nr. 1 – Frauen besitzen doppelt so viele Schuhe wie Männer
Wir ahnten es bereits, doch nun haben wir es Schwarz auf Weiß. Frauen besitzen im Schnitt doppelt so viele Schuhe wie Männer. Das zeigt eine Studie des Kölner Meinungsforschungsinstituts YouGov, welche 1011 Bundesbürger einmal genauer nach ihrem Schuhrepertoire befragte. Finden sich in den Schuhschränken der Männer durchschnittlich 8,2 Paar Schuhe, stapeln sich bei der Damenwelt die Schuhkartons doppelt so hoch. Laut Studie kommen Frauen im Schnitt auf 17,3 Paar Schuhe. Die Kluft zwischen den Geschlechtern beruht jedoch kaum auf einer mangelnden Schuhleidenschaft der Herren (wie wir nur bestätigen können). Tatsächlich tragen Frauen viele ihrer Errungenschaften kaum oder nur selten. 10,8 Paar Damenschuhe werden weniger als einmal im Monat ausgeführt. Bei Männern beschränkt sich dieser Turnus auf 4,2 Paar Schuhe.


Nr. 2 – Mann sammelt 140 Paar Schuhe
Doch wie sagt der Volksmund gleich so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel. Das beste Beispiel dafür ist Theo Przybilla. Der junge Schweizer nennt bereits 140 Paar Schuhe sein Eigen und stapelt diese fein säuberlich in seinem kleinen WG-Zimmer in Basel. Obwohl sich die Schuhschachteln zum Verwechseln ähneln, kennt Theo seine Schätze in und auswendig. Ein Handgriff genügt und das Wunschmodell ist gefunden. Vor soviel Schuhleidenschaft ziehen auch wir den Hut, auch wenn sich Theos Sammelleidenschaft (bisher) ausschließlich auf Sneakers beschränkt.


Nr. 3 – Deutsche investieren mehr beim Schuhkauf
Apropos Schuhkauf: Mag Frau im Schnitt tatsächlich mehr Schuhe besitzen als Mann, beobachtete das Deutsche Schuhinstitut im letzten Jahr eine interessante Verschiebung. In den vergangenen Jahren tendierte vor allem die Damenwelt zum Massen-Schuhkauf –vier bis hin zu sechs Paar gingen zum Saisonwechsel über die Ladentische. Nun üben sich deutsche Konsumenten mehr in Zurückhaltung und setzen stattdessen auf eine kompetenten Beratung und hochwertige Produkte.


Lesetipps des Monats
Es ist schon kurios. Viele Herren scheuen bei der Oberbekleidung weder Kosten noch Mühen und setzen beim Anzug auf hochwertigen Zwirn. Beim Schuhwerk wird das Portemonnaie dagegen enger geschnürt. Dabei steht und fällt ein überzeugendes Outfit erst mit den passenden Schuhen. Nun könnte man uns in diesem Punkt Befangenheit vorwerfen. Finden wir uns aber tatsächlich einem augenscheinlich gut gekleideten Gentleman mit ausgelatschten Schuhen gegenüber, kehrt sich der zuerst positive Eindruck rasch ins Gegenteil. Das Handelsblatt berichtet über den wachsenden Anspruch an klassische Business-Schuhe und den zunehmenden Mut in puncto Dress Code.
Schuhgrößen abseits der Norm haben uns schon an wiederholter Stelle beschäftigt. Seien es die XXL-Treter von Jeison Rodrieguez aus Venezuela, die derzeit den Titel der größten Füße der Welt verteidigen, oder auch die stattlichen Exemplare von Karl dem Großen und seiner Frau Mutter. Der einstige Frankenkönig mit den fünf Ehefrauen machte seine Übergröße immerhin zur allgemeingültigen Maßeinheit. Mit Manuchim Oke-William findet sich nun ein weiteres Beispiel für ein Leben auf großem Fuße. Denn bereits im Kindergarten überragten die Schuhe des heutigen Innenverteidigers von TSV 1860, das Schuhwerk seiner Erzieher. Mit seinen 16 Jahren stellt William bereits Metersacker und dessen Schuhgröße 46 in den Schatten. Freud und Leid liegen hier nahe zusammen. Denn was sich auf dem Platz als Fersengold erweist, endet bei der Suche nach passenden Fußballschuhen in Größe 51 1/3 in einer wahren Odyssee.
Übrigens: Das größte Schuhpaar der Welt befindet sich indes in Rheinland-Pfalz, genauer gesagt in Hauenstein. Das gleichnamige Museum ist das weltweit größte seiner Art und lockt mit faszinierenden Exponaten aus zwei Jahrtausenden Schuhliebhaber aus der ganzen Welt alljährlich in die Südwestpfalz. Gleichwohl beherbergt das beschauliche Hauenstein auch die weltweit größten Lederschuhe in Nummer 248. Sein großer Bruder besteht zwar nicht ausschließlich aus Leder, kommt allerdings auf eine imposante Größe von 1041. Nicht ohne Grund gilt Hauenstein als Mekka für Schuhfans. Bereits der Ortseingang bietet eine wahre Schuhmeile, in der sich 22 Schuhgeschäfte aneinanderreihen.
Eine ebenso schöne Geschichte um ein jahrtausendealtes Traditionshandwerk findet sich in der Thüringer Allgemeinen. Vor nunmehr 50 Jahren hat Karl-Heinz Heyder seine Meisterprüfung zum Schuhmacher abgelegt und übernahm anschließend die traditionsreiche Familienwerkstatt. Doch in Zeiten von Fließbandarbeit und der modernen Wegwerf-Mentalität zählt das Schuhmacherhandwerk leider immer mehr zu einer aussterbenden Kunst. Ein empfehlenswerter Beitrag rund um Tradition, Schuhe und die Kunst der Schuhfertigung.
Explosiv ging es hingegen in der Süddeutschen Zeitung zu. In unserer Reihe Future Shoes haben wir bereits intelligentes Schuhwerk vorgestellt. Jose Ivan Perez geht noch einen Schritt weiter. Unter dem Namen »Save One Life« tüftelt der kolumbianischer Industriedesigner derzeit an der Umsetzung eines Anti-Minen-Schuhs. Die Idee: Ein in der Schuhsohle integrierte Metalldetektor spürt Sprengstoff im Umfeld von zwei Metern auf und schlägt Alarm, sobald sich der Träger einer Gefahrenquelle nähert. In diesem Fall setzt der Vibrationsalarm der dazugehörigen Armbanduhr ein, welche über Funk mit dem Schuh verbunden ist. Höchste Zeit also, um schnellstmöglich das Weite zu suchen.

Video des Monats
Lange und bisher vergeblich haben Fans auf der ganzen Welt darauf gewartet. Pünktlich zur Landung von Marty McFly im fiktiven Hill Valley des Jahres 2015 zündete Nike Chef Deigner Tinker Hatfield die Nerdbombe. Nike will die selbstschließenden Schuhe tatsächlich auf den Markt bringen. Neben dem Fusions betriebenen DeLorean als Zeitmaschine und dem schwebenden Skateboard gehörten die Sneaker mit ihren Power Laces zu den Highlights der Kult-Filmreihe. Vor drei Jahren hatte der Sportartikel-Hersteller bereits 1.500 Paar »Nike Air Mags« auf Ebay versteigert. Zwar stimmte das Filmdesign, zubinden musste man die Treter allerdings noch selbst. Nun haben die US-Amerikaner scheinbar ein automatisches Schnürsystem entwickelt, bei dem die Schuhe durch gepresste Luft verschlossen werden. »Nike MAG Hyperdunk« sollen sie heißen und 2015 auf den Markt kommen. Inwieweit die Nike-Schuhe tatsächlich dem Original gleichen, bleibt noch abzuwarten.

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