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Scotchgrain: Unikat unter den Ledersorten

Scotchgrain: Unikat unter den Ledersorten


Zwischen Schuhklassikern aus Glatt- und Rauleder heben sich Modelle aus Scotchgrain angenehm von den traditionellen Oberledern ab. Die strukturierte Oberfläche erinnert an eine Art Körnung und verleiht dem Schuhwerk ein markantes Äußeres. Wir blicken auf den Ursprung von Scotchgrain zurück.
In unserer Herrenschuh-Kollektion finden sich bereits die begehrtesten Lederarten der Welt. Neben Boxcalf, French Calf oder auch Cordovan von Horween aus Chicago lassen auch Exotenleder von Strauß, Alligator oder Perlrochen Schuhträume Wirklichkeit werden. Selbstverständlich unter Erfüllung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES). Im Rahmen unserer jüngsten Kollektionserweiterung ergänzt nun auch das bekannte Scotchgrain die Reihe unserer klassischen Herrenschuhmodelle. Diese markante Lederart lässt Schuhklassiker wie Oxford, Derby und Co. in einem ganz neuen Licht erscheinen. Doch was hat es eigentlich mit der charakteristischen Oberflächenstruktur des Scotchgrain Leders auf sich?


Scotchgrain – Vom schottischen Hochlandrind zum Material für Schuhträume


Die Geschichte des Scotchgrain Leders nimmt ihren Anfang in Schottland. Dort sah sich die ansässige Gerberei von Martin Grain mit einem wiederkehrenden Problem seines Berufsstandes konfrontiert: Die Felle der heimischen Hochlandrinder wiesen häufig Kratzer und Narben auf, welche sich auch nach der Gerbung deutlich auf den Lederhäuten abzeichneten. Zu dieser Zeit war es in Schottland Gang und Gäbe, die Tiere den mitunter rauen Witterungsbedingungen der Hochebenen auszusetzen und sie ausschließlich auf der Weide zu halten. Ob nun kleinere Reibereien innerhalb der Herde oder Verletzungen durch die Umwelt, die Häute waren nicht perfekt. Um die kleinen Makel zu kaschieren, entwickelte der pfiffige Gerber eine spezielle Musterung.
Unter Grains Regie verwendeten die Gerber zuerst eine Grundierung und trugen danach die farbgebende Deckschicht auf die Tierhäute auf. Anschließend wurden die Häute geprägt und mit einer weiteren Farbschicht versehen. Die aufwendige Zwei-Farben-Technik zahlte sich aus: Die fertigen Leder zeigten eine gleichmäßige Noppenstruktur nebst einem faszinierenden Hell-Dunkel-Effekt, welcher kleinere Unebenheiten im Ledermaterial überdeckte. Schon bald erfüllte die Grain’sche Methode der Überpressung nicht nur funktionale Zwecke, sondern ergänzte die bekannten Glattlederschuhe um eine geprägte Leder-Variation. Im Übrigen: Bei einer feineren Oberflächenprägung spricht man nicht von Scotchgrain, sondern von Frenchgrain.


Scotchgrain Leder für besondere Herrenschuhe


Noch heute wird das markante Scotchgrain Leder mit der speziellen Oberflächenprägung traditionell aus Rinderhäuten gefertigt. Die hellen Vertiefungen mit den dunklen Kruppen verleihen dem Leder eine besondere Dynamik und heben sich deutlich von ihrem Pendant aus Glattleder ab. Angesichts seines robusten Erscheinungsbildes hält Scotchgrain eine angenehme Überraschung für all diejenigen parat, die zum ersten Mal in seinen Genuss kommen: Scotchgrain ist geschmeidig, anpassungsfähig und zugleich strapazierfähig.
Auch in unserer Kollektion rahmengenähter Herrenschuhe darf dieses eher ungewöhnliche Leder nicht fehlen. Unser neuer Scotchgrain Derby und Scotchgrain Oxford präsentieren einen Schaft, der komplett aus dem markanten Leder gefertigt ist. Das kruppenartige Leder prädestiniert Scotchgrain Schuhe für einen Einsatz im Freizeitbereich und zum legeren Business-Outfit. Dort machen unsere beiden Modelle eine gute Figur zu festeren Stoffen wie Jeans, Tweed oder Cord. Für Hochzeiten und andere formelle Anlässe weniger geeignet, ergänzen Schuhmodelle aus Scotchgrain zweifellos das eigene Repertoire klassischer Herrenschuhe.

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