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Linktipps des Monats Juli

Linktipps des Monats August 2012


Ein Roboter assistiert beim Schuhkauf, GPS-Schuhe losten uns durch die Stadt und dank flotter Elektromotoren wird das Laufen vollkommen überflüssig. Unsere monatlichen Linktipps stehen dieses Mal ganz im Zeichen der technischen Innovation.


Informationen des Monats
1. Roboter bedienen im Schuhgeschäft


Tatsächlich übernimmt in einem Berliner Sneaker-Shop ab sofort ein IRB 2600 den Service. Auf Knopfdruck fährt der Roboter zum Wunschmodell, holt die Schuhbox mit seinem Gabelgreifer aus dem Regal und legt sie in eine dafür vorgesehene Schublade am Rand. Der Clou: Nicht nur das Personal kann den Roboter bedienen, sondern auch der Kunde. Zwar funktioniert das nicht auf Zuruf, doch lässt sich die Regalposition auf einem Touchscreen eingeben und so die Schuhausgabe zumindest selbst in Gang setzen. Abgeguckt haben sich die Inhaber den vollautomatischen Schuhverkäufer im Übrigen von einem New Yorker Hotel – dort lagert ein ABB-Roboter bereits das Gepäck der Gäste ein und aus. Die Vorzüge einer persönlichen Fachberatung kann der mechanische Schwerstarbeiter jedoch kaum ersetzen.


2. Mit Raketenschuhen unterwegs


Wer denkt, Rollschuhe waren einmal, der irrt. Eine neue Generation von Rollschuhen soll ab dem Herbst das Geherlebnis revolutionieren. Die kalifornischen RocketSkates lassen sich ähnlich steuern wie das bekannte Segway und befördern ihren Besitzer bei knappen 20 km/h von A nach B. Möchte man zukünftig auch ohne Auto, Bahn oder Rad zügig sein Ziel erreichen, so braucht man nur den Elektroantrieb an seinen Schuhen einzuschalten. Die Lithium-Ionen-Batterien halten circa eineinhalb Stunden und auch Treppen sind kein unüberwindbares Hindernis. Wem die jeweils drei Kilo schweren Motor-Rollschuhe doch eine Spur zu mächtig sind, der sollte bei des Schusters Rappen bleiben.


Lesetipp des Monats


Während im vergangenen Monat die Polizei einen Mann im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen überführte, der seine Nachbarn nach und nach um 200 Paar Schuhe brachte, und nun auch die Frage nach dem Besitzer der größten Füße der Nationalelf geklärt ist, widmen wir uns einer – nicht länger mehr ausschließlich weiblichen – Lieblingsbeschäftigung: dem Schuhkauf.
Der Geruch und die Haptik neuer Lederschuhe sind einmalig. Doch wie schnell verwandelt sich das erste Hochgefühl in Verdruss, wenn die neuen Schuhe schon nach den ersten Schritten schmerzhaft drücken. Wer solch’ ein Martyrium vermeiden will, sollte sich beim Schuhkauf nicht allein von optischen Kriterien leiten lassen. Ein edles Erscheinungsbild mag den Anstoß geben, jedoch ist es lediglich der krönende Abschluss eines hochwertigen Schuhs. Der Artikel »Tipps für den Schuhkauf« verweist schon einmal auf die Wahl des Schuhmaterials, die Sohle und die Leistenform. Ausführlichere Informationen rund um die Ermittlung der richtigen Schuhgröße, die Bedeutung eines flexiblen Schuhbodens und eine perfekte Passform gibt es darüber hinaus in unserem Blogbeitrag nachzulesen: »Vom Suchen und Finden der passenden Schuhe«
Dagegen stellen sich an einen professionellen Sportschuh andere Anforderungen als an einen modisch-eleganten Business- oder Freizeitschuh. Allein bei der Wahl der Schuhgröße gibt es deutliche Unterschiede. Für einen bequemen Joggingschuh sollte außerdem der Rückfuß zusätzlich gepolstert sein. Dies und mehr nachzulesen in dem Fokus-Beitrag »Immer gut zu Fuß – Den passenden Laufschuh finden«.
Für Aufsehen erregte im vergangenen Monat ebenso eine ungewöhnliche Schuhkreation aus London. »Mojito« lautet der Name der spiralförmigen High Heels von Designer Julian Hakes. Im Internet hatte bereits der Entwurf eine wahre Begeisterungswelle ausgelöst. Das Besondere: Hakes verzichtet auf einen Mittelsteg und reduziert den Schuh auf Absatz, Ballen- und Fersenbereich. Allein ein um den Fußrücken gewundenes Band verleiht dem Fuß Stabilität und läuft als Absatz zum Boden aus. Zwei Jahre lang hatte er an der Umsetzung seiner außergewöhnlichen Schuhskulptur getüftelt. Inspiration fand der mittlerweile preisgekrönte Schuhdesigner vermutlich in seiner früheren Beschäftigung – eigentlich ist Hakes nämlich als Architekt und Brückenbauer bekannt.
So spektakulär die Schuhmode mitunter auch sein mag, so geht sie doch häufig auf Kosten unserer Fußgesundheit. In der Regel wird der Mensch mit gesunden Füßen geboren, doch bereits im Kindesalter legen zu eng oder zu weit sitzende Schuhe den Grundstein für spätere Fehlbildungen. Wie man die ersten Anzeichen von Hallux valgus oder Fersensporn erkennt, und welche medizinischen Möglichkeiten es in diesem Fall gibt, zeigt der Artikel »Unsere Füße leisten Schwerstarbeit«.
Derweil wünschte sich das Deutsche Fußball-Museum in Dortmund nichts sehnlicher als den Schuh, mit dem Mario Götze uns vor kurzem zum Weltmeister-Titel verhalf. Doch der Götze-Schuhist heiß begehrt und auch andere Organisationen buhlten um die exklusiven Treter. Beim DFB sollte er zum Beispiel neben Helmut Rahns Exemplaren von 1954 landen. Letztlich fanden die WM-Finalschuhe bei den leidenschaftlichen Sammlern Priscilla Schmid und Fabio Lagomarsini ein neues Zuhause und befinden sich dort in illustrer Gesellschaft: Das Paar besitzt bereits das Schuhwerk von Roger Federer, Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, David Beckham und Rafael Nadal.


Video des Monats


Wie weit sich Schuhe heute teilweise von ihrer ursprünglichen Funktion als schützende Fußbekleidung befreit haben, zeigen wir regelmäßig in unserer Blogreihe »Future Shoes« auf. Häufig handelt es sich bei dem intelligenten Schuhwerk allerdings um futuristische Modelle in der Entwicklungsphase. Anders verhält es sich beim Smart Shoe des indischen Startups Ducere. Dieser geht ab September unter dem Namen »Lechal« weltweit als erster Schuh mit GPS-System in Serie. Für rund 100 US-Dollar kann sich der Träger dann ohne den ständigen Blick aufs Smartphone ans gewünschte Ziel lotsen lassen. Wie das funktioniert? Mittels Bluetooth wird der Schuh mit dem Smartphone verbunden und das Ziel im Navigationssystem bestimmt. Dann heißt es, immer der Schuhspitze nach, beziehungsweise der Sohle. Steht ein Richtungswechsel bevor, kündigt dies eine Vibration im rechten oder linken Schuh an. Die Akkufüllung reicht für circa neun Stunden. Ursprünglich sollten die Lechal-Schuhe das Leben von Menschen mit Sehbehinderung erleichtern – nun profitieren auch andere von der Ducere Technologie. Das Geheimnis verbirgt sich übrigens in der herausnehmbaren Einlegesohle. Dort befinden sich die Elektronik und zwei Akkus. Einen Vorgeschmack auf den Navigationsschuh gibt es im nachstehenden Imageclip.

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