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Ein unschlagbares Gespann

Ein unschlagbares Gespann

Ob mit zwei oder vier Rädern, so ein Rollkoffer ist in der Tat ein überaus komfortabler Begleiter. Zumindest solange, wie sich Koffer und Besitzer auf asphaltierten Straßen bewegen. Deutlich mühsamer wird es spätestens dann, wenn holpriges Kopfsteinpflaster, steile Bordsteinkanten oder, nicht auszudenken, Sand und Schotter die Wege des meist bereits aus der Ferne vernehmbaren Duos kreuzen. Nicht nur aus diesem Grund entscheiden sich viele Männer bewusst gegen den Standardkoffer und für eine handliche Reisetasche.

Mit Schirm, Charme und Weekender

Vor einer jeden Reise steht bekanntlich die Frage nach der richtigen Garderobe und dessen adäquater Aufbewahrung. Während ein Rollkoffer bei einem Businesstrip oder einer Städtereise zu unserer großen Freude nur selten die eigene Muskelkraft beansprucht, erfreut sich bei Herren die klassische Reisetasche, auch bekannt als Weekender, insbesondere auf Individualreisen ungebrochener Beliebtheit. Warum? Reisetaschen sind so konzipiert, dass sie auch über längere Strecken bequem an den beiden Henkeln oder mithilfe ihres Schultergurts getragen werden können. Dank ihrer flexiblen Gestalt lassen sie sich zudem deutlich einfacher im Kofferraum, Handgepäck oder auch im Zugabteil verstauen als der mitunter äußerst sperrige Koffer, von Hartschalenmodellen ganz zu schweigen. Doch vor allem aus ästhetischer Sicht hat die Reisetasche ihrem rollbaren Pendant etwas voraus: Stil.

Ein Gentleman greift zur Reisetasche

Während Frauen selten genug von ihnen haben können, tun sich Herren häufig in puncto Taschenwahl schwer. Ausgenommen sei hier die traditionelle Aktentasche, die seit eh und je ein fester Begleiter des Gentlemans ist. Auf eine ähnlich lange Tradition blickt gleichwohl die Reisetasche zurück, die sich mittlerweile wieder häufiger zwischen den zahllosen Trolleys auf den Gepäckbändern findet. 

In Zeiten von automatischer Spracherkennung und Lieferservice auf Knopfdruck zeugt der Wille, sein Hab und Gut nicht etwa geräuschvoll hinter sich her zu manövrieren, von einer gewissen (Lebens-)Einstellung und Hingabe. Immerhin erfordert der Einsatz einer Reisetasche, je nach Modell, Größe und Umfang des Gepäcks, auch etwas mehr Kraft von seinem Träger. Die Devise: Wer etwas auf sich hält, der rollt nicht – er schultert.

Im Unterschied zum Koffer, dessen Nutzen sich größtenteils auf seine Funktion beschränkt, sind klassische Reisetaschen aus Leder oder gut verarbeitetem Canvas also nicht nur Mittel zum Zweck. Vielmehr kombinieren sie Funktion und Ästhetik zu einem harmonischen Arrangement und verströmen dabei stets ein charmantes Flair, in das sich, neben Tradition und Eleganz, auch immer eine Spur von Nostalgie mischt.

Natürlich hat die Investition in eine solide Reisetasche ihren Preis, doch das haben auch die allgegenwärtigen Standardkoffer. Eine gute Pflege vorausgesetzt, avanciert der traditionelle Weekender indes zu einem überaus treuen und edlen Gefährten. Das Beste: Gerade Ledertaschen werden mit der Zeit nicht schlechter. Im Laufe ihres Daseins entwickeln sie eine faszinierende Patina, welche sie in einmalige Unikate der persönlichen Reisegarderobe verwandelt. 

Fazit: Die Zeit mag an einem Koffer früher oder später garstige Kratzer oder Dellen hinterlassen – das Alter einer Ledertasche zeugt hingegen von ihrem bewegten Leben, bei dem eine jede einzelne Spur ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen weiß. 

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