• Warenkorb

    »Pflege für die Ledersohle: Sohlenöl«

    Selbst wenn man seine Schuhe regelmäßig pflegt, schenkt man zumeist den Sohlen zu wenig Beachtung. Doch gerade diese brauchen Pflege, da die Sohle maßgeblich ist für das Leben der Schuhe. Besonders Wasser sucht sich seinen Weg, wenn die Pflege der Sohle vernachlässigt worden ist. Um Ihre Füße dauerhaft in Schutz zu wähnen, zeigen wir in dieser Folge, wie sie Ledersohlen richtig pflegen.

    Im Video verwendete Produkte:

    Die Vorbereitung

    Für die Behandlung Ihrer Schuhe mit Ledersohlenöl sollten Sie dringend Ihren Arbeitsbereich abdecken, da Sie dieses im Falle von versehentlichem Kleckern nur schwer entfernen können. Seien Sie also sehr vorsichtig! Das trifft übrigens auch auf die Anwendung auf der Ledersohle zu. Ölflecken die Sie einmal im Schaft haben werden Sie nicht mehr rausbekommen. Weniger ist hier also deutlich mehr! Für die Anwendung des Sohlenöls sollte die Ledersohle schon ein wenig augeraut und verdichtet sein.

    Die Anwendung

    Um das Sohlenöl aufzutragen, brauchen Sie einen einfachen abgeflachten Borstenpinsel aus dem Schulbedarf. Die Sohle beider Schuhe streichen Sie mit nur wenig Öl ein. Zum Einwirken sollten diese seitlich und auf dem Rahmen liegend gelagert werden. Zumeist erkennt man an der dunklen Verfärbung der Sohle, dass genug Öl eingearbeitet wurde. Sollten Sie unsicher ein, wiederholen wir gerne das Schuhpflege-Mantra erneut an dieser Stelle: „Weniger ist mehr!“, denn letztlich darf die Sohle nicht übersättigt werden, sonst sucht sich das Öl seinen Weg in den Schaft und ruiniert den Schuh. Das zweimalige, dünne Auftragen des Öls ist aber in den meisten Fällen ausreichend und zu empfehlen.

    Tipps

    Bei geklebten Sohlen darf das Öl auf gar keinen Fall angewendet werden, da dieses die Klebeverbindung auflöst und sich daraufhin im schlechtesten Fall die Laufsohle lockern kann.
    Trägern von Schuhen mit Rendenbach Sohlen garantiert Hanns Rendenbach persönlich, dass seine Ledersohlen diese Pflege nicht benötigen, da sein Sohlenleder bereits das Maximum an Gerbstoffen aufgenommen hat und eine entsprechend hohe Hydrophobie und Abriebfestigkeit besitzt.
    Sparen Sie den Fersenbereich gerne aus, denn ansonsten kann es sehr rutschig werden. Das Ledersohlenöl angewandt auf der Vorsohle genügt völlig.

    Nach der Einwirkszeit

    In diesem Fall haben wir das Öl drei Stunden einziehen lassen. Die Ledersohle nimmt nach dieser Zeit eine dunklere Färbung an und riecht deutlich nach dem Öl. Der Geruch kann als Orientierung dienen und ist ein direktes Anzeichen dafür, ob zu viel aufgetragen wurde. Die Schuhe können nun wieder auf der Straße getragen werden – die Abriebfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit wurden erhöht und Ihre Schuhe bieten Ihnen jetzt wieder ausreichend Schutz.

    Regelmäßigkeit der Anwendung

    Was die regelmäßige Anwendung betrifft, können Sie sich ungefähr folgenden Rhythmus einprägen: In der kalten Jahreszeit: alle sechs Wochen. In der warmen Jahreszeit: alle acht Wochen.
    In nasskalten Phasen: etwa alle vier bis sechs Wochen.

    Bitte warten...

    {{var product.name}}

    wurde Ihrem Warenkorb hinzugefügt

    Weiter einkaufenzur Kasse
    Weiter einkaufen
    zur Kasse
      Lade...

    Wir verwenden Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis auf unserer Webseite zu gewährleisten. Mehr dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung OK