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    »Wissenstipp – Budapester Schuhe«

    Lochmuster auf dem Oberleder nennt man in der Fachsprache “Broguing“. Diese Lyralochungen gibt es in verschiedenen Verzierungsgraden – Quarter-Brogue, Half-Brogue oder Full-Brogue. Dennoch hat sich für diese Modelle die Bezeichnung „Budapester“ eingebürgert. Dies ist allerdings falsch. Wir erklären, was eigentlich der Unterschied ist.

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    Lediglich ein Muster

    Ein Musterungsgrad macht noch lange keinen Budapester. Ein Budapester beschreibt den Leisten, auf dem der Schuh gefertigt wurde. Die Perforationen auf dem Oberleder sagen über den Leisten, auf dem der Schuh gefertigt wurde, nichts aus. Sehr häufig wird der Full-Brogue fälschlicherweise für einen Budapester gehalten. Bei diesem Modell ist die aufgesetzte Flügelkappe mit den Lyralochungen, die in einem Rosetten-Ornament gelochte Vorderkappe und die Perforationen an den Schaftteilkanten.

    Synonym zum Budapester

    Geht man in den Fachhandel und äußert, auf der Suche nach einem Budapester sein, weiß die Fachkraft natürlich direkt, was der Kunde sucht. Letztlich nach einem mit Lochmuster verzierten Schuh. Diesen gibt es, wie bereits beschrieben, in den verschiedensten Verzierungsgraden und als verschiedenste Modelle. All diese Modelle können mit Lyralochungen verziert sein. Der Budapester beschreibt kein eigenständiges Schuhmodell, sondern vielmehr den Leisten, auf dem dieser gefertigt wird. Dieser ist eher wuchtig und gerade, besonders für kräftige Männer geeignet. Häufig sind die Schuhe mit dem rustikalen Schnitt auch mit einer Zopfnaht um den Rahmen verziert. Auch die Lyralochungen sind absolut charakteristisch. Auch wenn es letztlich eine falsche Bezeichnung ist, werden Schuhe mit Lochmustern wohl immer Budapester genannt werden.

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