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Horween: Leder aus Chicago seit 1905

Es war 1893, als der Ukrainer Isadore Horween aus seiner Heimat auswanderte, um wie so viele zu der damaligen Zeit sein Glück in Amerika zu finden. Horween, der in seiner alten Heimat bereits als Gerber gearbeitet hatte, fand rasch eine Anstellung in Chicago, wo die Gerbereien-Dichte um die Jahrhundertwende besonders hoch war. Dort, westlich des Chicago Rivers, in der als „Tannery Row“ bezeichneten North Elston Avenue sollte er sich in den kommenden zwölf Jahren einen Namen machen, bevor er 1905 seine eigene Gerberei in der Division Street eröffnen würde. „Horween & Co.“ begann seine Produktion ausgerechnet mit dem Leder, für das es mehr als 107 Jahre später als Synonym stehen sollte: Shell Cordovan. Jenem Ledertraum, der nur aus einem ganz bestimmten Teil vom Pferd, der sogenannten Kruppe, gewonnen werden kann. Im Gegensatz zum Horse-hide Leder, handelt es sich bei Shell Cordovan vielmehr um zwei übereinanderliegende Muskeln, die nach der Gerbung besonders geschmeidig, widerstandsfähig und glänzend sind und daher von Schuhliebhabern auf der gesamten Welt geschätzt werden.

Horween: Leder für die NFL und den Weltmarkt

Der Sohn von Isadore, Arnold Horween, landete in den 1940er Jahren den Clou: Er konnte den ebenfalls in Chicago ansässigen Sportartikelhersteller Wilson für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Arnold, der bevor er die Firmengeschicke übernahm, erfolgreich als Spieler und Trainer in der nordamerikanischen Football Liga (NFL) gearbeitet hatte, gelang es, dass Horween fortan das Leder für das offizielle Spielgerät der NFL produzierte. Bei jedem Kick-Off der beliebtesten Sportart der USA war Horween ab sofort live dabei.

Neuster Clou von Horween: Chromexcel

Heute arbeiten für Horween in Chicago knapp 160 Mitarbeiter, die sich um die Gerbung eines breiten Spektrums von vollnarbigen und geprägten Ledern kümmern – dabei wird jeder Arbeitsschritt direkt vor Ort vorgenommen. Wöchentlich verlassen etwa 4.000 gegerbte Rinderhäute die Produktion. Berühmt in der ganzen Welt ist Horween jedoch für sein Pferdeleder, wo die Firma faktisch eine Monopolstellung besitzt. Jeder Schuhhersteller, der Cordovan-Modelle anbieten möchte, kommt an dem Leder von Horween nicht vorbei. Die Rohhäute stammen übrigens aus Frankreich, wo sie ein Nebenprodukt der Fleisch produzierenden Industrie sind.

Am Gesamtumsatz des Unternehmens ist die Gerbung des Pferdeleders zu etwa 15 bis 20 Prozent beteiligt. Und wiederum nur etwa 10 Prozent einer Pferdehaut macht das berühmte Shell Cordovan aus. Während die Chromgerbung der Rinderhäute vier Wochen in Anspruch nimmt, benötigen die Cordovan Shells im Durchschnitt sechs Monate bis zur Auslieferung. Da die Nachfrage kontinuierlich steigt, bleibt Nick Horween manchmal nichts anderes übrig als Neukunden abzuweisen. Das von Hand polierte und gefärbte Leder erfreut sich unter Schuhliebhabern besonderer Beliebtheit und Horween hat es mit seinem Shell Cordovan geschafft, Synonym für hochwertige Pferdeleder von äußerster Geschmeidigkeit und Glanz zu werden.